Trotz Nebel, das Ziel klar vor Augen

23.11.2019 09:30 Uhr auf dem Willy Brandt Platz in Erfurt….

Die ersten Sportler der SG Urbich vom Bereich Tchoukball Nachwuchs treffen ein. 09:45 Uhr, so ist vereinbart, sollten Alle da sein. Der Platz füllt sich. Es ist 09:45 Uhr und Alle sind da. 18 Nachwuchs-Tchoukballer sowie 4 Trainer machen sich auf die Reise nach Schönau (Hörsel).

Aber warum??? Es ist Wandertag!!!

Das Training der Kids und der Jugend fällt heute einmal aus, statt dessen geht es mit der Bahn (pünktlich) um 10:00 Uhr auf nach Schönau.

Ziel ist es, den Großen Hörselberg zu bezwingen.

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Wandertag der SG-Urbich-Jugend am 23.11.2019 (Foto: privat)

Angekommen in Schönau wird nach dem Durchzählen (18 + 4) klar, das hat geklappt, alle da. Auf geht es Richtung Zapfengrund und weiter zum Jesusbrünnlein, welches zu ein paar Fotos einlud. Nach der kurzen Fotopause geht es weiter zielstrebig Richtung Gipfel. Durch den Wand, welcher durch den Nebel ein ganz besondere Aura verstrahlt, bis zum nächsten Fotostopp. Der Kammweg ist erreicht, die schöne Aussicht ins Hörseltal bleibt uns leider weiterhin verwehrt, aber trotzdem ist es schön. Alle fühlen sich gut und freuen sich, gleich unser Mittagsziel, den Berggasthof Großer Hörselberg, zu erreichen. Es gibt schon die Ersten unter uns, die einen kleinen Hunger verspüren, perfektes Timing.

Je näher wir den Gasthof kommen, um so mehr können wir uns schon ausmalen, was es zu essen geben wird, da uns ein leckerer Geruch aus der Küche sanft entgegen weht. Der gemütliche Berggasthof hatte ein paar Tische für uns reserviert, so dass wir direkt dort „einfallen“ konnten.

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Wandertag der SG-Urbich-Jugend am 23.11.2019 (Foto: privat)

Ruckzuck sind die Plätze an den Tischen vergeben und die Raubtierfütterung kann beginnen. Für jeden war schnell etwas zu Trinken und zu Essen gefunden. Während des Essens konnten die „Akkus“ etwas geladen und die Eindrücke des bisherigen Wegs ausgetauscht werden.

Gut gestärkt haben wir auf dem Gipfel die verbleibende Zeit für etwas Sport genutzt. Alexander Jäger hatte eine Frisbee und einen Ball dabei. Beides wurde für sportliche Aktivitäten genutzt. Um ein Haar hätten wir ohne den Ball die Rückreise antreten müssen. Bei einem Zuspiel wurde der Mitspieler verfehlt und der Ball begann allein mit dem Abstieg. Herr Jäger konnte ihn aber zum Glück noch rechtzeitig erreichen und von den alleinigen Abstieg abhalten.

Bevor wir uns an den Abstieg wagten, hat Andrea Waack noch 2 kleine Bewegungsspiele mit allen durchgeführt. Dies hat allen riesigen Spaß gemacht. Danke dafür!!!

Nun hieß es Abschied vom Gipfel nehmen und auf nach Sättelstädt, denn von hier aus sollte unser Zug zurück nach Erfurt fahren. Für den Abstieg haben wir die sehr anspruchsvolle Strecke direkt am Kamm entlang gewählt. Hier musste jeder gut aufpassen, wo der nächste Tritt hingeht. Es gab teilweise größere Stufen/Absätze zu überwinden und der Untergrund war teilweise lose. Diese Herausforderungen haben alle mit Bravur bestanden.

Nun war es fast geschafft, nur noch 2 Herausforderungen warteten in Sättelstädt auf uns:

  • Wo geht es bitte zum Bahnhof?? Wie kommen wir da hoch?
  • Was machen wir mit der Zeit, welche wir noch haben, bis der Zug kommt?
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Wandertag der SG-Urbich-Jugend am 23.11.2019 (Foto: privat)

Wer diesen Artikel liest wird es sich denken können, wir haben auch diese beiden letzten Herausforderungen gemeistert. Nach einer kleinen gemütlichen Runde durch Sättelstädt haben wir den Zugang zum Bahnhof gefunden. Damit keiner auskühlt nutzen wir die Treppe zum Bahnsteig für ein paar kurze Wettläufe und zu guter letzt noch für ein paar Abschiedsfotos.

Dann war es endlich soweit, unser Zug sollte in den nächsten 2 min ankommen… Juchhu. Unser Zug kam (wieder pünktlich) und -im Gegensatz zur Hinfahrt- fast leer. So haben wir nun alle zusammen sitzen können, was die Heimfahrt zu einer sehr entspannten Angelegenheit gemachte. Mit gut 5 min Verspätung sind wir dann in Erfurt am Hauptbahnhof angekommen.

Ein letztes Durchzählen: 17 und 4! Das passt (in Neudietendorf wurde schon ein Kind abgeholt)!

Fazit: Ein toller Tag mit vielen tollen Kindern. Ein großes DANKESCHÖN an meine Begleiter für die tolle Unterstützung! Und natürlich auch ein DANKESCHÖN an den Verein, der diesen Ausflug ermöglicht hat.

Lars Wolter